Eisenfeustelwimmelbild

100 Jahre Eisenfeustel haben es in sich. In einem Bild sind alle Standorte untergebracht: die Eisengroßhandlung auf der Leipziger Straße 8, der erste Einzelhandelsladen ab 1950 nebenan in der Bautzner Str. 53, der bekannte Eckladen in Nr. 63 (heute Cafe Neustadt) bis hin zum heutigen Standort Bautzner Str. 51. Und es gibt unter den Kunden von Eisenfeustel tatsächlich auch ganz wenige, welche sich an alle Standorte erinnern.

Unzählige Anekdoten und Erinnerung hat der Dresdner Illustrator Marian Meinhardt-Schönfeld künstlerisch festgehalten. Darunter etwa die Heimwerkerversuche zu DDR-Zeiten, aus Eisenprofilen eine vernünftige Antenne zu basteln, die Klosterschwester, deren Schwibbogen mit Hilfe von Eisenfeustel wieder Erleuchtung findet oder der junge Mann, der bei Eisenfeustel ein und aus ging, von dem erzählt wird, dass es doch Wladimir Putin gewesen sein muss.

Die Verwirklichung des Eisenfeustelwimmelbildes wurde durch das Amt für Kultur- und Denkmalschutz gefördert und ist im Laden in Farbe oder auch zum Ausmalen in Schwarz-Weiß erhältlich.